SRILA PRABHUPADAS VORLESUNGEN


DIE SPIRITUELLE WELT EXISTIERT
Juni 27, 2007, 4:18 pm
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lotus.jpgVortrag von A.C.Bhaktivedanta Swami Prabhupada

„Mein höchstes Reich ist unmanifestiert und ewig, und es ist das höchste Ziel. Wer einmal dorthin geht, kehrt nie wieder in die materielle Welt zurück. So beschaffen ist Mein höchstes Reich.“ [Bhagavad-gita, 8.21]
Das Wort „avyakta“ in diesem Vers bedeutet, „das was nicht manifestiert ist“. Die materielle Welt ist, im Gegensatz zur spirituellen Welt nicht manifestiert. Obwohl die spirituelle Welt nicht manifestiert ist, ist sie dennoch „aksarah“, ewig. Aksarah bedeutet, das was nicht vernichtet wird. In der materiellen Welt wird etwas geboren, entwickelt sich, bringt ein paar Nebenprodukte hervor, bleibt für einige Zeit bestehen, schwindet dahin und vergeht schließlich. Dies sind die sechs Wandlungsstufen von allem Materiellen. Die spirituelle Welt jedoch, die gegenwärtig nicht vor uns manifestiert ist, ist aksarah, das heißt, sie ist ewig. Sie wird nicht vernichtet. Da wir zur Zeit von dem Mantel der materiellen Sinne bedeckt sind, könne wir die spirituelle Welt – oder überhaupt etwas irgend etwas Spirituelles – nicht wahrnehmen. Aber wir können fühlen, dass es etwas Spirituelles geben muss. Wir mögen nichts über die spirituelle Realität wissen, aber dennoch können wir fühlen. Wenn wir uns einmal im Stillen selbst untersuchen und uns fragen: „Was bin ich? Bin ich mein Finger? Bin ich mein Fuß? Bin ich meine Haare? Bin ich mein Körper?“, so werden wir ohne weiteres zu dem Schluss kommen: „Nein, dies alles bin ich nicht.“ Spirituell ist also das, was sich jenseits unseres Körpers befindet – soviel können wir fühlen.

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DIE NATUR IST FEHLERFREI
Juni 26, 2007, 7:41 pm
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KrishnaandRadhaSRILA PRABHUPADA SPRICHT IM DEZEMBER 1973, VENICE BEACH, LOS ANGELES, MIT DR. THOUDAM D. SINGH UND DR. WOLF-ROTTKAY.

Dr. Singh: Die Wissenschaftler haben nun einen neuen Wissenszweig, Gerontologie, entwickelt, um zu erforschen, wie man das Leben verlängern kann.
Srila Prabhupada: Ihr eigentliches Ziel sollte es sein, dem Leid ein Ende zu machen. Nehmen wir zum Beispiel einen alten Mann, der große Schmerzen hat, weil er an vielen Krankheiten leidet, und plötzlich verlängern die Ärzte sein Leben. Was hat das für einen Nutzen?

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DIE SINNE LÄUTERN
Juni 26, 2007, 7:35 pm
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Kaliya-KrishnaDAS FOLGENDE GESPRÄCH ZWISCHEN A.C. BHAKTIVEDANTA SWAMI UND EINIGEN SEINER SCHÜLER FAND IM APRIL 1975 WÄHREND EINES MORGENSPAZIERGANGS IN MAYAPUR, INDIEN, STATT.
Schüler: Srila Prabhupada, manchmal sagen die Leute: „Wenn es keinen Gott gibt, spielt es keine Rolle, was ich tue, und wenn es tatsächlich einen Gott gibt, dann kontrolliert Er alles, und es ist noch immer egal, was ich tue, weil sowieso alles vorherbestimmt ist. In jedem Fall kann ich tun und lassen, was ich will.“

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Thomas Von Aquin aus Vedischer Sicht
Juni 26, 2007, 7:30 pm
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gopas-yamuna.jpgJenseits unvollkommener menschlicher Vernunft
Was Thomas von Aquin (1225-1274) über Gott wusste – er sah mit den Augen der Logik und beschreibt uns ein logisches aber dennoch unvollkommenes Bild Gottes.

Ein Gespräch über Thomas von Aquin mit A.C. Bhaktivedanta Swami
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JENSEITS VON SEXISMUS
Juni 26, 2007, 11:51 am
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MatajiGESPRÄCH MIT A.C. BHAKTIVEDANTA SWAMI PRABHUPADA UND EINER REPORTERIN IM JULI 1975 IN PHILADELPHIA.

Reporterin: Der Bewegung für Krishna-Bewusstsein wird oft Frauenfeindlichkeit vorgeworfen, weil Frauen bestimmte Neigungen zugeschrieben werden – ich bin mir nicht sicher, ob durch die Gottgeweihten oder die vedischen Schriften. Könnten sie sich vielleicht näher dazu äußern? Der Vorwurf geht nicht unbedingt dahin, dass die Bewegung prinzipiell gegen Frauen eingestellt ist, aber dass weibliche Eigenschaften als untergeordnet diskriminiert werden.

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GÖTTLICHE KULTUR
Juni 26, 2007, 7:05 am
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Uddhavavon A.C.Bhaktivedanta Swami Prabhupada

Ein verbreiteter Irrtum ist, die Bewegung für Krishna-Bewusstsein repräsentiere die Religion der Hindus. In Wirklichkeit aber ist Krishna-Bewusstsein keinesfalls ein Glaube oder eine Religion mit dem Ziel, andere Glaubensrichtungen oder Religionen zu widerlegen. Vielmehr ist es eine essentielle kulturelle Bewegung für die gesamte menschliche Gesellschaft – ohne Sektierertum. Diese kulturelle Bewegung ist insbesondere dafür bestimmt, den Menschen zu zeigen, wie sie Gott lieben können.

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Srila Prabhupada kommentiert Jean-Paul Sartre
Juni 25, 2007, 5:38 pm
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KrishnaHayagriva dasa: Jean-Paul Sartre, der vielleicht berühmteste Philosoph unseres Jahrhunderts, nennt sich einen „atheistischen Existentialisten“. Seiner Ansicht nach wurde der Mensch in diese Welt hinein gestoßen und dann seinem Schicksal überlassen. Für ihn ist Gott tot.

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Ist Wissen Datierbar?
Juni 24, 2007, 1:20 pm
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lordsrikrishna

SRILA PRABHUPADA SPRICHT WÄHREND EINES MORGENSPAZIERGANGS IN LONDON MIT EINEM STUDENTEN.

Srila Prabhupada: Die Botschaft des Krishna-Bewusstseins stammt aus der spirituellen Welt, nicht hier aus der materiellen Welt. Deshalb geschieht es manchmal, dass die Menschen diese Botschaft missverstehen. Aus diesem Grunde müssen wir diese Botschaft entsprechend erläutern. Viele können nicht einmal verstehen, was die Seele ist. Das gilt für unsere großartigen Wissenschaftler wie für unsere großartigen Philosophen. Sie wissen nichts über Spiritualität und die spirituelle Welt. Deshalb fällt ihnen das Verstehen manchmal so schwer.
Student: In letzter Zeit habe ich einige Untersuchungen über das Alter der Veden angestellt. Archäologen vertreten die Ansicht, aus den Ausgrabungen von Harappa und Mohenjo-Daro sei ersichtlich, dass die Veden zu einem viel späteren Zeitpunkt entstanden sind, als ursprünglich vermutet wurde. Das würde für die Veden ein gewisses Maß an Autoritätsverlust bedeuten, denn dann wären sie nicht mehr die ältesten religiösen Schriften der Welt.

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Frei werden von Geburt und Tod
Juni 24, 2007, 12:13 pm
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SriKrishnaEIN VORTRAG VON HIS DIVINE GRACE A.C. BHAKTIVEDANTA SWAMI PRABHUPADA

ajo pi sann avyayatma
bhutanam isvaro ‚pi san
prakrtim svam adhisthaya
sambhavamy atma-mayaya

„Obwohl Ich ungeboren bin und Mein transzendentaler Körper niemals vergeht und obwohl Ich der Herr aller fühlenden Wesen bin, erscheine Ich in jedem Zeitalter in Meiner ursprünglichen transzendentalen Gestalt.“ (Bhagavad-gita 4.6)
Krishna ist ungeboren, und auch wir sind ungeboren, allerdings mit dem Unterschied, daß wir, im Gegensatz zum Herrn, in einen materiellen Körper versetzt wurden. Deshalb können wir unsere Position als ungeborenes Lebewesen nicht beibehalten, sondern müssen von einem Körper zum anderen wandern, ohne eine Garantie, was für eine Art von Körper wir als nächstes erhalten werden. Bereits in diesem Leben müssen wir einen Körper nach dem anderen annehmen. Ein kleines Kind gibt seinen Kindheitskörper auf und erhält den Körper eines Jugendlichen; der Jüngling gibt seinen Körper auf, um den Körper eines Erwachsenen anzunehmen, und für diesen bekommt er anschließend den Körper eines alten Mannes. Daher liegt der Schluss nahe, dass man, nachdem man seinen alten Körper aufgegeben hat, einen neuen Körper annehmen muss; man wird wieder den Körper eines Kindes erhalten. Dies ist der natürliche Kreislauf der materiellen Welt. Er gleicht dem Wechsel der Jahreszeiten. Auf Frühling folgt Sommer, und auf Sommer folgt Herbst; dann kommt Winter und dann wieder Frühling. Genauso kommt auch nach dem Tag die Nacht, und nach der Nacht kommt der Tag. Gemäß diesen periodischen Wechselvorgängen wandern auch wir von einem Körper zum anderen, und es ist natürlich, zu schlussfolgern, daß wir nach Verlassen des gegenwärtigen Körpers einen weiteren Körper erhalten werden – bhutva bhutva praliyate.

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„UNTERORDNUNG“
Juni 24, 2007, 12:09 pm
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Gopal„UNTERORDNUNG“, ein Begriff der bei manchen leichtes Unbehagen auslöst.

SRILA PRABHUPADA SPRICHT IM SEPTEMBER 1968 IM HARE-KRISHNA-TEMPEL IN SEATTLE, USA, MIT EINEM GAST.

Gast: Können sie sich näher zum Thema Unterordnung äußern?
Srila Prabhupada: Unterordnung? Ja, das ist einfach. Jeder muß sich irgend jemand anderem unterordnen. Sind sie niemandem untergeordnet?
Gast: Ja, materiell gesehen. Aber spirituell gesehen, fühle ich mich niemandem untergeordnet.
Srila Prabhupada: Wenn sie die Natur des spirituellen Lebens verstehen, werden sie begreifen, dass sie auch im spirituellen Sinne untergeordnet sind, weil es in ihrer Natur liegt, untergeordnet zu sein. Was meinen sie mit spirituell und materiell?
Gast: Nun, in meinem Beruf bin ich zum Beispiel meinem Chef untergeordnet, aber was mein wirkliches Selbst, mein spirituelles Selbst, betrifft, so fühle ich mich weder meinem Chef noch sonst jemandem untergeordnet. Mit anderen Worten, ich finde nicht, dass ich mich jemandem beugen muss oder dass sich jemand mir beugen muss.
Srila Prabhupada: Warum wollen sie sich nicht beugen?
Gast: Weil ich nicht denke, dass ich jemandem etwas schuldig bin oder dass mir jemand etwas schuldig ist.

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