SRILA PRABHUPADAS VORLESUNGEN


Ist Wissen Datierbar?
Juni 24, 2007, 1:20 pm
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lordsrikrishna

SRILA PRABHUPADA SPRICHT WÄHREND EINES MORGENSPAZIERGANGS IN LONDON MIT EINEM STUDENTEN.

Srila Prabhupada: Die Botschaft des Krishna-Bewusstseins stammt aus der spirituellen Welt, nicht hier aus der materiellen Welt. Deshalb geschieht es manchmal, dass die Menschen diese Botschaft missverstehen. Aus diesem Grunde müssen wir diese Botschaft entsprechend erläutern. Viele können nicht einmal verstehen, was die Seele ist. Das gilt für unsere großartigen Wissenschaftler wie für unsere großartigen Philosophen. Sie wissen nichts über Spiritualität und die spirituelle Welt. Deshalb fällt ihnen das Verstehen manchmal so schwer.
Student: In letzter Zeit habe ich einige Untersuchungen über das Alter der Veden angestellt. Archäologen vertreten die Ansicht, aus den Ausgrabungen von Harappa und Mohenjo-Daro sei ersichtlich, dass die Veden zu einem viel späteren Zeitpunkt entstanden sind, als ursprünglich vermutet wurde. Das würde für die Veden ein gewisses Maß an Autoritätsverlust bedeuten, denn dann wären sie nicht mehr die ältesten religiösen Schriften der Welt.

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Frei werden von Geburt und Tod
Juni 24, 2007, 12:13 pm
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SriKrishnaEIN VORTRAG VON HIS DIVINE GRACE A.C. BHAKTIVEDANTA SWAMI PRABHUPADA

ajo pi sann avyayatma
bhutanam isvaro ‚pi san
prakrtim svam adhisthaya
sambhavamy atma-mayaya

„Obwohl Ich ungeboren bin und Mein transzendentaler Körper niemals vergeht und obwohl Ich der Herr aller fühlenden Wesen bin, erscheine Ich in jedem Zeitalter in Meiner ursprünglichen transzendentalen Gestalt.“ (Bhagavad-gita 4.6)
Krishna ist ungeboren, und auch wir sind ungeboren, allerdings mit dem Unterschied, daß wir, im Gegensatz zum Herrn, in einen materiellen Körper versetzt wurden. Deshalb können wir unsere Position als ungeborenes Lebewesen nicht beibehalten, sondern müssen von einem Körper zum anderen wandern, ohne eine Garantie, was für eine Art von Körper wir als nächstes erhalten werden. Bereits in diesem Leben müssen wir einen Körper nach dem anderen annehmen. Ein kleines Kind gibt seinen Kindheitskörper auf und erhält den Körper eines Jugendlichen; der Jüngling gibt seinen Körper auf, um den Körper eines Erwachsenen anzunehmen, und für diesen bekommt er anschließend den Körper eines alten Mannes. Daher liegt der Schluss nahe, dass man, nachdem man seinen alten Körper aufgegeben hat, einen neuen Körper annehmen muss; man wird wieder den Körper eines Kindes erhalten. Dies ist der natürliche Kreislauf der materiellen Welt. Er gleicht dem Wechsel der Jahreszeiten. Auf Frühling folgt Sommer, und auf Sommer folgt Herbst; dann kommt Winter und dann wieder Frühling. Genauso kommt auch nach dem Tag die Nacht, und nach der Nacht kommt der Tag. Gemäß diesen periodischen Wechselvorgängen wandern auch wir von einem Körper zum anderen, und es ist natürlich, zu schlussfolgern, daß wir nach Verlassen des gegenwärtigen Körpers einen weiteren Körper erhalten werden – bhutva bhutva praliyate.

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„UNTERORDNUNG“
Juni 24, 2007, 12:09 pm
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Gopal„UNTERORDNUNG“, ein Begriff der bei manchen leichtes Unbehagen auslöst.

SRILA PRABHUPADA SPRICHT IM SEPTEMBER 1968 IM HARE-KRISHNA-TEMPEL IN SEATTLE, USA, MIT EINEM GAST.

Gast: Können sie sich näher zum Thema Unterordnung äußern?
Srila Prabhupada: Unterordnung? Ja, das ist einfach. Jeder muß sich irgend jemand anderem unterordnen. Sind sie niemandem untergeordnet?
Gast: Ja, materiell gesehen. Aber spirituell gesehen, fühle ich mich niemandem untergeordnet.
Srila Prabhupada: Wenn sie die Natur des spirituellen Lebens verstehen, werden sie begreifen, dass sie auch im spirituellen Sinne untergeordnet sind, weil es in ihrer Natur liegt, untergeordnet zu sein. Was meinen sie mit spirituell und materiell?
Gast: Nun, in meinem Beruf bin ich zum Beispiel meinem Chef untergeordnet, aber was mein wirkliches Selbst, mein spirituelles Selbst, betrifft, so fühle ich mich weder meinem Chef noch sonst jemandem untergeordnet. Mit anderen Worten, ich finde nicht, dass ich mich jemandem beugen muss oder dass sich jemand mir beugen muss.
Srila Prabhupada: Warum wollen sie sich nicht beugen?
Gast: Weil ich nicht denke, dass ich jemandem etwas schuldig bin oder dass mir jemand etwas schuldig ist.

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DAS WAHRE SELBSTINTERESSE
Juni 23, 2007, 1:15 pm
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Ajamila

von A.C.Bhaktivedanta Swami Prabhupada

Das Chanten von Hare Krishna ist der Vorgang für ceto-darpana-marjanam, das heißt der Vorgang, um den materiellen Staub vom Spiegel unseres Geistes zu wischen. Der ganze Vorgang besteht darin, alle Unreinheiten, die sich durch unsere Verbindung mit der Materie angesammelt haben, zu beseitigen und auf diese Weise unser spirituelles Bewusstsein, das Krishna-Bewusstsein, wiederzubeleben. Aus der Bhagavad-gita erfahren wir den Vorgang, wie wir unser Krishna-Bewusstsein wiederbeleben können. Hierzu ist keine äußerliche Hilfe notwendig. Krishna-Bewusstsein ist in schlummerndem Zustand bereits in unserem Selbst vorhanden, ja es ist die eigentliche Natur unseres Selbst. Wir brauchen es also lediglich durch den Vorgang des Chantens zu erwecken.

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Das Ziel des Wissens
Juni 22, 2007, 6:15 pm
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KuruksetraÜberall auf der Welt beschäftigen sich Menschen mit verschiedenen Forschungsarbeiten, weil sie danach streben, unser Wissen über die Welt, in der wir leben, zu erweitern. Niemand wollte den Wert solch wissenschaftlichen Fortschritts in Frage stellen, aber dennoch scheint es, daß das wichtigste aller Wissensgebiete von der modernen Wissenschaft im Grunde genommen nicht beachtet wird. Die Veden erklären dass die die Seele die eigentliche Ursache der Lebenskraft in unserem Körper ist. Daraus folgt, daß Wissen über unsere wirkliche spirituelle Identität entscheidend dafür ist, wie wir die Probleme unserer Existenz lösen, denn nur solches Wissen bezieht sich direkt auf das wirkliche Selbst. lm folgenden Gespräch, Oktober 1973, diskutiert Srila Prabhupada mit Dr. Gregory Benford, einem Physikprofessor an der Universität von Kalifornien, über die Notwendigkeit, dieses spirituelle Verständnis zu entwickeln.

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„SKLAVENBEWUSSTSEIN“
Juni 22, 2007, 9:42 am
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KrishnaEin Gespräch zwischen A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, einem seiner Schüler und einem Reporter eines Pariser Wochenmagazins.
Reporter: Für mich bedeutet Gott Freiheit.
Srila Prabhupada: Ja, Gott bedeutet Freiheit – vorausgesetzt, sie ergeben sich Gott. Das ist wirkliche Freiheit.
Reporter: Aber vielleicht kann ich mit ihren Vorstellungen von Gott nicht übereinstimmen. Vielleicht will ich Gott gar nicht verehren. Darin liegt meine Freiheit, und das ist für mich von größter Wichtigkeit.

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Du Hast Die Wahl…
Juni 22, 2007, 8:17 am
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RadhaKrishna

Neben seiner ständigen Übersetzungsarbeit am »Srimad Bhagavatam« und anderen traditionellen Sanskritschriften des alten Indien führte A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada persönlich die Mitglieder der Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein auf ihrem Weg zum spirituellen Fortschritt und unternahm ausgedehnte Reisen, um den Menschen auf der ganzen Welt Krishna-Bewusstsein zu geben.
Wohin auch immer seine Wege ihn führten, überall hielt Srila Prabhupada öffentliche Vorlesungen, um ein wissenschaftliches Verständnis vom »bhagavata dharma«, der ewigen liebevollen Beziehung zu Krishna, der Höchsten Persönlichkeit Gottes, zu vermitteln.
Als Srila Prabhupada nach West Virginia, USA, kam, um in New Vrindaban, einer 450 ha großen Krishna-bewußten Farmgemeinschaft, über diesen »bhagavata dharma« zu sprechen, kamen Tausende von spirituell interessierten Zuhörern zusammen.
Die
»New York Times« schickte zwei Reporter, um über dieses Ereignis zu berichten und mit Srila Prabhupada zu sprechen. Bei dieser Gelegenheit führte Jon Nordheimer von der »Times« dieses Interview mit Srila Prabhupada.

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